Gestern erlebten unsere Charaktere nach einer längeren Spielpause wieder neue Abenteuer in den geborstenen Himmeln. Es folgt die Zusammenfassung der aktuellen Ereignisse aus Sicht meines Charakters Dagian:

Ich erwache in völliger Dunkelheit und unter starken Schmerzen. Wurde ich eben getreten? Ich vernehme dumpfes Stöhnen. Talahier, Horshgobel und Saratox sind auch hier. Wir sind alle gefesselt und geknebelt und schwer verletzt.

Plötzlich fällt Licht in unsere Zelle. Einer nach dem anderen wird von zwei kräftigen Wachen unsanft herausgetragen. Wir werden einzeln von einem kräftig gebauten Mann über unsere Motive und Ziele in Bezug auf den Zirkel der Neun befragt.

Diese furchtbaren Schmerzen rauben mir beinahe den Verstand. Mehrmals werden wir abwechselnd befragt und schließlich wieder in die dunkle Zelle gesperrt. Wegen der Knebel können wir uns nicht verständigen.

Nach einiger Zeit kommt eine Wache, um uns Wasser zu bringen. Mir war es gelungen meine Fesseln ein wenig zu lösen. Horshgobel konnte scheinbar seinen Knebel lösen und eine Muse beschwören. So gelingt uns die Befreiung und ein überraschender Angriff auf die Wache.

Nach einem erbitterten Kampf gelingt uns schließlich die Flucht durch unterirdische Tunnel an die Unterseite der Insel. Dort begegnen wir einem alten Mann, der uns gegen reichliche Bezahlung mit seinem Inselhüpfer an die Oberfläche der Insel bringt. In unmittelbarer Nähe liegt unsere Fregatte Seboldt I und wir treffen unseren Gefährten Derk, welcher bereits nach uns gesucht hatte, nachdem die Wolkenreiter vor zwei Tagen abgefahren ist. Jemand hat unsere Schaluppe gestohlen!

Auf der Flucht haben wir keine Zeit zu verlieren. Wir machen die Seboldt I zur Abfahrt bereit. Unser Ziel ist die Insel Reichlich. Saratox hatte in den Verliesen des Zirkels der Neun etwas aufgeschnappt, was ihn vermuten lässt, dass ein Zusammenhang mit den ausbleibenden Getreidelieferungen aus Reichlich besteht. Wir wollen der Sache auf den Grund gehen und die Reisezeit nutzen, unsere Verletzungen zu kurieren.

Mich hat der Kampf stark gezeichnet. Zwar gelingt Horshgobel die Versorgung meiner Brandwunden, doch beim Sturz habe ich mir offenbar eine Halsverletzung zugezogen, die mich in meiner Beweglichkeit stark einschränkt. Die Versorgung dieser Verletzung übersteigt scheinbar die Möglichkeiten unseres treuen Priesters. Auch die Armverletzung bei Saratox will nicht recht heilen, so dass sein linker Arm beinahe nutzlos an seiner Seite hängt.

Nach einigen Wochen Fahrzeit in den Himmeln bemerken wir plötzlich eine eingeschränkte Manövrierfähigkeit der Seboldt I. Die Ursache ist schnell ausgemacht: Einige Schiffs-Egel haben sich am Schiffsrumpf festgesaugt und bereits erste Schäden verursacht. Gemeinsam gelingt es uns, das Schiff von den gefräßigen Egeln zu befreien, so dass ich anschließend die entstandenen Schäden reparieren kann.

Wir setzen unsere Fahrt fort bis wir schließlich auf ein Schiff des Handelsrats treffen. Kapitän Skiggs der Friedensbewahrer soll für den Handelsrat ebenfalls der Ursache für die ausbleibenden Getreidelieferungen aus Reichlich herausfinden. In eingen Teilen der Welr herrscht bereits ein besorgniserregender Nahrungsmangel.

Da für unser Schiff im aktuellen Zustand eine Fahrt durch die Traufe zu unsicher ist, entscheiden wir uns für die Fahrt durch den Rasierklingenpass. Hoffentlich können wir dieses gefährliche Trümmerfeld unbeschadet passieren…

Meine Mitstreiter sind herzlich eingeladen, die Ausführungen zu ergänzen oder nötigenfalls zu korrigieren!

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