Wie bereits im letzten Beitrag angekündigt, schreibe ich heute über den Einsatz von Mind-Maps im Rollenspiel.

Eine Gedankenkarte (=Mind-Map) ist sinnvoll für die Sammlung und Organisation von Ideen und Informationen.

Ausgehend vom Hauptthema werden Ideen und Information geordnet und im Zusammenhang gesammelt und verarbeitet. Es entsteht ein übersichtlichtliches Informationsnetz, welches zum Beispiel die Elemente eines Abenteuers auf einen Blick und mit den erforderlichen Verknüpfungen darstellt.

In der vergangenen Woche wurde ich auf eine nützliche und einfach zu bedienende Software aufmerksam, die ich sofort für das Rollenspiel eingesetzt habe: XMind. Mit Hilfe dieses Tools habe ich alle erforderlichen Vorbereitungen und Informationen einer Rollenspielsitzung geordnet und konnte mich sehr effizient vorbereiten.

Sobald die Gedankenkarte unübersichtlich und zu komplex wird, kann man sich auf einzelne Bereiche fixieren. Die Software ermöglicht eine Navigation durch die Hierarchieebenen der Mind-Map. Außerdem lassen sich einzelne Äste ausblenden.

Neben Rollenspielabenteuern lassen sich mit Hilfe von Gedankenkarten auch einzelne Rollenspielelemente, wie beispielsweise Schauplätze erarbeiten.

Als konkretes Beispiel sei hier die Gedankenkarte des Rollenspielschauplatzes „Bibliothek“ genannt.

Gedankenkarte zur Bibliothek als Rollenspielschauplatz

Gedankenkarte zur Bibliothek als Rollenspielschauplatz

Die bisher gesammelten Ideen sind thematisch geordnet und übersichtlich dargestellt.

Gleichzeitig zeigen weitere Stränge auf der Gedankenkarte noch offene Bereiche der Schauplatzbeschreibung.

Setzt ihr auch Mind-Maps für eure Rollenspielvorbereitung ein? Wie sind eure Erfahrungen damit? Welche Software nutzt ihr?

An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die Ideensammlung zur Bibliothek hinweisen und hoffe dort auf eure Ideen zur Vollendung der Schauplatzbeschreibung.

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