An diesem Wochenende begaben sich Dagian und seine Gefährten wieder auf Abenteuer in den geborstenen Himmeln.

In Torweg betreiben wir zunächst ein wenig Handel und verkaufen unsere Waren. Ich erstehe vom Lohn der letzten Reise einen besonderen Dolch. Diese leichte und handliche Waffe lässt sich nicht nur sehr gut im Angriff führen sondern ermöglicht auch, gegnerische Angriffe besser abzuwehren.

Während unserer Geschäfte in Torweg bricht plötzlich Tumult auf dem Marktplatz aus. Offenbar unerwartet bricht bei einer Gruppe von Marktbesuchern der Glühwahn aus. Neben einer Gruppe von Geblendeten und Schäumern sehen wir uns einem merkwürdigen Wesen gegenüber, welches mit Hilfe abstoßender Tentakel seine Opfer in seinen schwarz wabernden Körper zieht. Wir bahnen uns den Weg durch die in Panik flüchtende Menge der Marktbesucher und bekämpfen dieses Wesen sowie die Glühwahnsinnigen.

Uns gelingt schließlich der Sieg über die gefährlichen Wesen. Nach seinem Tod verwandelt sich das schwarze Tentakelwesen in einen Menschen in Lederrüstung mit vernarbtem Gesicht. Dieser Mann, wie wir später erfahren werden handelt es sich um den Plünderer „Narben-Kolan“, verliert bei seinem Tod einen Geldbeutel, den ich interessiert untersuche. Es befinden sich 10 Räder im Beutel, zu meinem Erstaunen befinden sich 10 weitere Räder im Beutel, sobald man die ersten entnommen hat. Ich berichte meinen Gefährten vom Fund und gebe ihn Seboldt zur Aufnahme in die Schiffskasse.

Wir stellen Nachforschungen zu diesem „Narben-Kolan“ an, die uns schließlich am Hafen zu einem Händler namens „Pfau“ führen. Dieser berichtet uns, dass sich die Plünderergruppe um Kolan vor kurzem auflöste, als Kolan bekannt gab, dass er zunächst keine Plünderungen mehr vornehmen wolle. Ein gewisser Kym aus Kolans Truppe sei jedoch vor einigen Tagen aufgebrochen, um erhaltenes Inventar aus einem verlassenen Tempel zu plündern. Pfau erwartete Kyms Rückkehr bereits vor drei Tagen. Wir entschließen uns, Kym zu suchen, da er uns möglicherweise mehr über den verstorbenen Kolan berichten kann.

So brechem wir auf und fahren mit der Wolkenreiter zu  besagtem Tempel, den wir nach vier Tagen erreichen. Dort erwartet uns ein ganz ähnliches Bild wie auf dem Marktplatz von Torweg: Im Tempel treffen wir auf eines dieser schwarzen Tentakelwesen, dessen Anblick mir einen heftigen Schock versetzt. Ich taumel zurück und finde mich vor dem Tempel im Kampf mit mehreren Glühwahnsinnigen wieder: Einen Fäulniswandler und einen Oger gilt es hier zu besiegen. Alle Gegner schalten wir im Kampf aus. Das Tentakelwesen verwandelt sich bei seinem Tod in einen Menschen, von dem wir vermuten, dass es sich um den gesuchten Kym handelt und der einen gefüllten Wasserschlauch verliert.

Bei der anschließenden Untersuchung stellen wir fest, dass dieser Wasserschlauch sich wieder auffüllt, sobald er entleert wurde. Im Tempel finden wir die Leichen von drei Geblendeten. Außer einer dicken Staubschicht ist im Tempel nichts weiter zu finden. Es gibt keine erhaltene Einrichtung mehr.

Wir treten mit Kyms Luftschiff im Schlepptau, der menschlichen Leiche und dem selbstauffüllenden Wasserschlauch die Rückreise nach Torweg an, wo uns Pfau bestätigt, dass es sich bei dem Toten um den gesuchten Kym handelt. Das stark beschädigte Schiff der Plünderers verkaufen wir und hören uns nach möglichen Hinterbliebenen von Kym um. So stoßen wir auf Kyms Mutter und erfahren von seinen weiteren Gefährten: einem Drakin, einem Wildling und einem Glühblut-Magier, den wir als nächstes aufsuchen wollen.

Der Zerfall der Plünderergruppe und die Verwandlung von Kolan und Kym scheinen im Zusammenhang mit den wertvollen Gegenständen zu stehen, die die Plünderer bei sich tragen.

Wir laden behauene Steine als Handelsgut und brechen auf zur Freiheitsinsel, wo wir den Glühblut-Magier der ehemaligen Plünderergruppe vermuten. Hoffentlich hat er keinen dieser Gegenstände bei sich oder war mindestens so klug, diesen nicht zu benutzen.

Nach einigen Wochen erreichen wir unser Ziel und finden dort tatsächlich das gesuchte Glühblut. Der Magier wohnt in einem neu errichteten Haus und gibt bereitwillig Auskunft auf unsere Fragen: Er hat einen Rucksack von dem zur Hälfte körperlosen Schiff genommen, auf dem auch der Geldbeutel und der Wasserschlauch gefunden wurden. Der Elster-Wildling nahm einen Löffel vom Schiff an sich und der Drakin ein Schlafsegeltuch.

Der Glühblut-Magier hat inzwischen festgestellt, dass sein magischer Rucksack, in dem er große Lasten tragen kann, von einer dunklen Aura umgeben ist. Er ist sichtlich besorgt, als wir von der ungewöhnlichen Verwandlung seiner ehemaligen Gefährten Kolan und Kym berichten. So beschließen wir gemeinsam, als nächstes den Wildling aufzusuchen, um dort nach dem Rechten zu sehen.

Unsere Reise führt uns von der Freiheitsinsel zum Blätterdach und dauert sechs weitere Wochen.

Dort erkundigen wir uns  nach dem Elster-Wildling und folgen seiner Spur in den Wald zu einer Wildlingsiedlung, wo wir erfahren, dass alle Wildlinge vom wundersamen Löffel des Elsterwildlings probieren durften. Jede Speise schmeckte mit dem Löffel wunderbar lecker. Der Wildling jedoch zog bereits vor einigen Tagen weiter zur nächsten Wildlingsiedlung. Wir folgen ihm so durch mehrere Siedlungen im Wald und erreichen schließlich zum zweiten Mal eine der Ansiedlungen, die jedoch Opfer eines Überfalls wurde. Alle Wildlinge dort sind tot. Schnell begeben wir uns zurück zur letzten Siedlung, um die Wildlinge zu warnen. Dort treffen wir auch die Elster, die uns des Verrats beschuldigt. Kurz darauf tauchen einige Elfen mit ihren Untieren auf und eine Schlacht beginnt. Unter erheblichen Verlusten und mit Hilfe der Wildlinge besiegen wir die Untiere und schlagen die Elfen in die Flucht.

Fortsetzung folgt…

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