Vor einigen Tagen hat ein Artikel zum Thema „Wenn man nicht reden kann, dann soll man keine sozial kompetenten Charaktere spielen“ meine Aufmerksamkeit angezogen. Mit großem Interesse habe ich die Diskussion verfolgt und in dieser Woche in meine Rollenspielrunde getragen.

Man kann sicher sehr unterschiedlicher Auffassung sein, ob es besser ist, die sozialen Fähigkeiten seines Charakters am Spieltisch auszuspielen oder ob man hier die Würfel entscheiden lässt, wie es ja in der Regel auch bei der Anwendung von körperlichen oder übernatürlichen Fähigkeiten der Fall ist.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man die Entscheidung gemeinsam in der jeweiligen Rollenspielgruppe treffen sollte. In unserer Rollenspielgruppe haben wir uns dazu entschieden, weiterhin soziale Eigenschaften auszuspielen. Dabei wird dann auf Würfelwürfe verzichtet oder diese werden modifiziert. Wer nicht ausspielen kann oder will, der würfelt.

Nach Lektüre des oben genannten Artikels ist das Vorgehen vielleicht nicht ganz gerecht, aber wir sind uns einig und da wir nicht gegeneinander sondern miteinander spielen, stellt es kein wirkliches Problem dar.

Schön.

Ergänzung (22.01.2012):

Zum beschriebenen Thema wurde ein neuer Beitrag auf spielleiten veröffentlicht, der mich noch einmal die Vor- und Nachteile von Ausspielen und Auswürfeln abwägen lässt.

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