Hier die gestrige Fortsetzung von Alstons Abenteuer:

Alston in der großen Schlacht

Alston in der großen Schlacht

... Uns bleiben nur drei Minuten bis eine wilde Orkhorde mit Gebrüll auf unser Lager einstürmt. Die Meute wird von einem Oger angeführt und allein im nördlichen Bereich der Wagenburg, den ich mit einigen Wachen und Fuhrmännern sowie den Gefährten Doro, Cantaras und Samson zu sichern habe, greifen 16 Orks an.

Cantaras gelingt es mit Hilfe seiner Magie zwei der heranstürmenden Orks in tiefen Schlaf zu versetzen. Anschließend eröffnet er das Feuer mit seinen magischen Säuregeschossen gegen den riesigen Oger.

Beim Anblick der Orks kocht mein Blut. Ich beginne mit dem Beschuss und merke, wie mir die Kontrolle über meine Sinne entgleitet. Wie wild schieße ich einen Pfeil nach dem anderen auf die abartigen Wilden. Zunächst hat mein Pfeilhagel nur mäßigen Erfolg und einige Pfeile verfehlen ihre Ziele. Meine Wut wächst als neben mir eine der Wachen schwer verletzt durch einen Orkangriff zu Boden geschleudert wird. Meine Konzentration kehrt zurück und ich kann einige der widerwertigen Orks niederstrecken.

Sicher trägt auch Doros heldenhafte Geschichte dazu bei, mit der er unsere Kampfmoral zu verbessern versucht. Im Augenwinkel bemerke ich eine weitere große Gestalt: Ein Troll steht zwischen den Orks, doch meine Aufmerksamkeit gilt den Angreifern vor mir. Es gibt immer mehr Verletzte unter den Wachen und den Fuhrmännern und auch Kormag musste bereits einige schwere Hiebe vom Orkrottenführer einstecken, bevor dieser von Samson mit gezielten Angriffen besiegt wird. Samson selbst wird durch einen gegnerischen Angriff schwer verletzt. Schließlich gelingt es uns jedoch mit vereinten Kräften und schmerzlichen Verlusten in unseren Reihen, die letzten Orks in die Flucht zu schlagen.

Ich gehe auf Nummer Sicher und vergewissere mich, dass es keine überlebenden Orks mehr auf dem Schlachtfeld gibt. So finden auch die durch Cantaras eingeschläferten Orks ihren sicheren Tod. Ich streife noch einige Zeit um das Lager und schaue, ob noch weitere Gefahr droht. Schließlich begebe ich mich zurück in die Wagenburg, um nachzuschauen, wie schwer unsere Leute getroffen sind und unter welchen Umständen wir unsere Weiterreise antreten können.

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