Endlich nach 5 Jahren Rollenspielpause habe ich am vergangenen Samstag in meiner Einstiegsrollenspielgruppe gespielt.

Neue Charaktere, neue Spielwelt, neues Rollenspiel. Das bedeutet einen längeren Prozess der Charaktererschaffung. Auch wenn sich alle Spieler bereits vor dem Spiel einige Gedanken zu ihren Wunschcharakteren gemacht haben, so konnten wir dann erst nach vier Stunden mit dem eigentlichen Spiel beginnen. Schließlich wurde es dann ein zwölfstündiges Rollenspieltreffen in unterhaltsamer Runde.

Mein Charakter Dagian gehört als Himmelsmatrose zur Besatzung eines Handelsschiffes. Der Kapitän ist vor einigen Tagen dem Glühwahn verfallen, so dass der fette Quartiermeister Seboldt Gilg das Kommando über das Himmelsschiff übernommen hat. Mit an Bord sind außerdem mein treuer elfischer Wegbegleiter Talahier Dornhaut und die Glühblüter Horshgorbel Obermeier und der namenlose Magier.

Auf unserer Reise kam es zunächst zu einem Angriff von einem mit Zombies besetzten Schiffswarck. Den Kampf konnten wir für uns entscheiden. Einige Zeit später erreichten wir ein herrenlos treibendes Himmelsfloß, welches aus mehreren Schiffen zusammengebaut war, wie es die Orks häufig tun. Auf dem teilweise in Brand geratenem Gefährt entdeckten wir einige tote Orks. Nach heftiger Diskussion und Auseinandersetzung unter den Besatzungsmitgliedern wurde das Reiseziel geändert. Nicht mehr die Orksiedlung auf Erstheim sondern der Glühblüterort Frostfels war nun unser Ziel.

In Forstfels angekommen wurden die an Bord befindlichen Baumaterialien verkauft. Wasser aus abgebautem Eis soll unsere Ladung auf dem Rückweg sein. Uns fielen schon am Hafen von Forstfels einige Glühblut-Zombies auf und nach einigen Nachforschungen erfuhren wir, dass die Glühblüter ihre verstorbenen Angehörigen in einem Ritual zu nützlichen Helfern machten. Ein ungewöhnliches Vorgehen, dessen Hintergründe es in der nächsten Spielsitzung aufzuklären gilt.

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