Seit ein paar Tage lese ich im Grundregelwerk von Savage Worlds. Dieses Rollenspiel überzeugt durch seine schlanken Spielregeln, die ein schnelles und unkompliziertes Rollenspiel ermöglichen.

Die Spielregeln von Savage Worlds sind tatsächlich in jedem Genre einsetzbar und bieten eine Menge schöner Optionen. Savage Worlds ist wegen der übersichtlichen Regeln ganz besonders für Rollenspieler geeignet, die das eigentliche Charakterspiel und taktische Kämpfe in den Vordergrund stellen.

Besonders gut gefällt mir die Begrenzung auf 5 Grundattribute und eine überschaubare Anzahl von Fertigkeiten. Der Einsatz von Bennies und das einfache Verwundungssystem sind weitere Vorzüge. Auch sehr schön ist das schlanke Magiesystem mit Grundzaubern, die je nach gewähltem Genre und Zauberer individuell „verpackt“ werden.

Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist das Wüfeln mit einem zusätzlichen „Wildcard“-Würfel. Die Auswahl der Fertigkeiten erscheint mir außerdem etwas unausgewogen. Noch nicht ganz sicher bin ich beim Einsatz von Spielkarten für die Initiative. Bei erzähllastigem Rollenspiel mit äußerst wenigen Kämpfen kann auf dieses zusätzliche Medium am Spieltisch sicher verzichtet werden.

Insgesamt hat Savage Worlds auf jeden Fall das Zeug, zu meinem neuen Lieblingsrollenspiel zu werden. Ich strebe nun ein Testspiel in meiner Dienstagsrunde an. Mal sehen, ob dieses Rollenspiel dort auf Zustimmung stößt.

Für den ersten Einstieg eignen sich die kostenlosen Kurzspielregeln „Savage Worlds Probefahrt“.

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